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Sehhilfen

In diesem Beitrag sollen verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie man die Sehkraft bzw. die Sehschärfe, nicht nur altersbedingt, sondern auch bauteilbedingt verbessern kann. Gerade in der Elektronik, oder auch bei feinen mechanischen Arbeiten ist gutes Sehen eine absolute Voraussetzung für die genaue und saubere Ausführung der Arbeit.

Im Folgenden sollen hierzu verschiedene Sehhilfen, wie Vorsatzlupen, Leuchtlupen und ein Stereomikroskop vorgestellt werden.

Im ersten Abschnitt wird auf die Vorsatzlupe eingegangen, die einfach auf die Brillenfassung einer Fernbrille aufgesetzt wir. Durch ihre Leichtigkeit ermöglicht sie ein konfortables unbehindertes Arbeiten und die Hände bleiben frei. Sie ist in unterschiedlichen Stärken, auch einzeln, erhältlich und kann so an die jeweilige Situation angepasst werden. Eine besondere Eigenschaft ist die randscharfe und verzerrungsfreie Abbildung. Die verschiedenen Vorsatzlupen lassen sich einfach am Klemmelement einklipsen.

 

Vorsatzlinsen

 

 

Klemmelement mit zwei weiteren Vorsatzlupen.

Vorsatzlinse mit Klemmelement

 

Das Klemmelement mit einer Vorsatzlupe von 1,7-facher Vergrößerung. Hiermit ergibt sich ein Arbeitsabstand von etwa 400 mm und eignet sich somit z. B. für Lötarbeiten mit konventionellen bedrahteten Bauteilen auch über einen längeren Zeitraum hinweg.

Vorsatzlinse aufgesteckt

 

 

Hier wird die Leichtigkeit der Vorsatzlupe förmlich sichtbar.

Vorsatzlupe 2,5-fach

 

Eine weitere Vorsatzlupe mit einer 2,5-fachen Vergrößerung und einem Arbeitsabstand von etwa 180 mm. Sie eignet sich für feinere Arbeiten z.B. beim Bestücken und Einlöten von SMDs. Allerding muss man sich aufgrund der Stärke an das Adaptieren der Augen erst gewöhnen.

Vorsatzlupe 3,0-fach

 

 

Bei dieser Vorsatzlupe mit einer 3,0-fachen Vergrößerung wird der effektive Arbeitsabstand von etwa 130 mm schon so gering, dass diese Sehhilfe eigentlich nur noch zur Kontrolle verwendet werden kann.

 

 

Eine weitere Möglichkeit zur Arbeit mit kleinen Dingen, bietet sich durch die Verwendung einer Leuchtlupe, die es inzwischen in verschiedesten Ausführungen, meist mit LED-Beleuchtung gibt (die Energiesparlampen laufen demnächst aus). Etwas hinderlich ist bei ihrer Verwendung, dass diese Lupe durch ihre Größe und der Nähe am Objekt, die Arbeit beeinträchtig.

 

Leuchtlupe

 

 

Hier eine ältere Leuchtlupe, die auf LED-Beleuchtung umgerüstet wurde.

 

 

Besonders zur Kontrolle feiner Strukturen oder Lötungen von SMDs eignet sich ein Stereomikroskop ab einer 10-fachen Vergrößerung. Damit können Kurzschlüsse, Lötbrücken oder auch kalte Lötstellen gut erkannt und behoben werden.

 

Stereomikroskop

 

 

 

Ein Stereomikroskop mit zwei verschiedenen Vergrößerungen von 2 x 10 bzw. 4 x 10.