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Bau eines Unun

Bau eines Unun zur Anpassung endgespeister Antennen ...

In diesem Beitrag wird der Bau eines Unun mit einem Übertragungsverhältnisses von 9 : 1 gezeigt.

Ein Unun dient zur Anpassung von Leitungen in der Antennentechnik. Im Gegensatz zu einem Balun (Balanced - Unbalanced) passt es zwei unsymetrische (Unbalanced - Unbalanced) HF-Leitungen an. Im vorliegenden Fall soll eine endgespeiste Langdrahtantenne von 21 m an ein 50 Ohm Koax-Kabel angeschlossen werden. Diese Art von asymetrischen Antennen haben eine hohe Impedanz, von etwa 500 Ohm, am Speisepunkt. Aus diesem Grund muss sie durch ein Symetrieglied (hier: 9 : 1 entsprechend 450 Ohm : 50 Ohm) angepasst werden.

 

Ringkern mit 1. Windung   Zum Bau des Unun wird ein Amidon-Ringkern T200-6, 3...50 MHz, verwendet, der auch Belastungen größer 100 Watt verträgt, verwendet. Er wird mit acht Windungen isolierter Cu-Litze mit einem Querschnitt von 1 qmm trifilar bewickelt. Um eine festsitzende Wicklung zu bekommen, wird der Wicklungsanfang mit einem Kabelbinder gesichert.
     
Ringkern mit 7 Windungen  

 

 

Ebenso wird auch das Ende der Wicklungen gesichert.

     
Ringkern bewickelt  

 

Nun wird der obere gelbe Draht mit dem unteren blauen Draht verlötet ...

     
Ringkern  

 

... und anschließend wie im Bild gezeigt mit einem weiteren Kabelbinder befestigt.

     
Ringkern im Gehäuse eingebaut   Der Ringkern findet in einem Kuststoffgehäuse (120x80x59 mm), welches gerade zur Hand war, Platz. Auf den Stirnseiten der Box sind die beiden Anschlüsse für die Antenne und die Verbindungsleitung zum Tuner angebracht. Der Kern wird mit Heiskleber nach den Lötarbeiten befestigt.
     
PL-Anschluss  

 

Hier wird das Koax-Kabel (50 Ohm) angeschlossen, welches zu Tuner führt ...

     
Antennenanschluss  

 

... und mit dieser Buche, mit Schraubklemme, wird der 21 m lange Antennendraht verbunden.

 

Die Belegung der Buchsen lässt sich anhand der farbigen Drähte gut erkennen, so dass es beim Nachbau keine Probleme geben dürfte.

 

 

Messungen am Unun

Jetzt wird es interessant. Es sollen die Parameter des Unun, das VSWR, gemessen werden. Dabei gibt es eine Überaschung. Mehr dazu im Artikel Messungen am Unun.

 

 

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